Der russische Eiskunstläufer Mikhail Kolyada, der bei der WM den überraschenden vierten Platz belegte, erzählte in einem Interview von seinen Eindrücken. „Ich war so froh, dass ich es geschafft habe, obwohl ich keine Freude in dem Moment empfunden habe. In meinem Kopf kreiste der Gedanke – ich habe geschafft! Geschafft! Geschafft! Ich habe alles gemacht, was ich kann. Jetzt ist es meine „Decke“, nun muss ich die Decke brechen“. Deshalb seien mehr Vierersprünge nötig. So kann er im training bereits Salchow springen und ist bereit, diesen Sprung in die Programme einzubauen. Es wird auch an dem Viererlutz gearbeitet. Nach einem Beinbruch musste ich das ganze Jahr verpassen, doch nun weiß er – die gebrochenen Knochen sind noch stärker.

Interessant sit auch seine Antwort auf die Frage – der unangenehmste Augenblick im Leben. da griff er an seinen Kindheitserinnerungen. „Mein Vater hat mich im Kindergarten vergessen, er musste mich nach der Arbeit abholen und vergessen“. So hat die Erzieherin den zukünftigen Eiskunstläufer nach Hause selbst gebracht.

Kolyada