Gabriela Papadakis und Guillaume Cizeron haben wieder die Weltrekorde gesetzt. Zum ersten Mal in der Geschichte hat ein Eistanzpaar die Summe über 200 Punkte erreicht.  Und wieder haben die beiden außergewöhnlichen Eiskunstläufer, die bei Romain Haguenauer trainieren, bewiesen, dass es noch lange dauern wird, bis die anderen dieses Niveau erreichen können. Immer wieder gibt es Kritik, dass die Franzosen immer in einem gleichen Stil tanzen – ABER – man kann es auch anderes interpretieren, sie haben erstmal einen neuen Stil im Eistanz geschaffen. Sie haben den Eistanz revolutioniert, die Grenzen ausgedehnt und eine ganz andere Dimension erreicht. „Es ist ein sehr gutes Omen für den Rest dieser olympischen Saison“, kommentierte Didier Gailhaguet, der Präsident der FFSG.

Deshalb kämpften alle andere Paare für den 2. und den 3. Platz. Die Spannung war groß. Die russischen Eistänzer Ekaterina Bobrova und Dmitri Soloview  schilderten aus dem Eis die Geschichte einer blinden jungen Frau, was die Zuschauer wirklich fesselt, so dass man vergisst, dass es eigentlich um Sport geht. Trotzdem reichte es für den zweiten Platz nicht. Madison Chock und Evan Bates waren ein bisschen besser und haben den Silber verdient.

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