WM in Mailand: Zagitova zeigt, dass sie kein Roboter ist

Zu den überraschenden Ergebnissen kam es bei der Damenkonkuttenz bei der WM in Mailand. Die nach dem KP erstplatzierte Carolina Kostner konnte ihre Leistung leider nicht abrufen, stürzte und verpasste nicht nur den Titel sondern auch das Podium. Schließlich war sie die Beste nach dem Kurzprogramm und hatte große Hoffnungen für die Kür. „Ich habe leider einen Fehler zu viel gemacht für eine Medaille und das ist bitter“, sagte Kostner im Interview, „aber ich durfte vor diesem phantastischen Publikum mit den Besten der Welt mitlaufen und habe gezeigt, dass Eiskunstlauf nicht nur aus Sprüngen besteht, dass auch viel Herz und Eleganz dazu gehört.“

Alina Zagitova  aus Russland verpatzte ihre Kür stürzte drei Mal. Man kann lange nach den Gründen suchen, aber es scheint, dass alles einfach zusammen kam. Nach den Olympischen Spielen konnte sie kaum zur Ruhe wegen zahlreichen Interviews und offiziellen Termine kommen. Außerdem merkte Tatiana Tarasova an, dass sie in diesem Monat bis zu drei Zentimeter gewachsen ist, was zusätzliche Probleme mit der Koordination mit sich brachte.

Kaetlin Osmond konnte vor dem italienischen Publikum ein sauberes Programm zeigen und sich nach dem 4. Platz im KP den Titel sichern. Insgesamt hat sie 223, 23 Punkte bekommen, das sind deutlich mehr als die zweitplatzierte Wikaba Higuchi bekommen hat (210,90). Satoko Miyahara gewann die Bronze.

Die deutsche Meisterin Nicole Schott kam bei den Weltmeisterschaften auf Rang 13.

Bildergalerie von Himalaya Etienne