Das war ein spektakulärer Auftritt von der russischen Eiskunstläuferin Alina Zagitova. Bei ihrem Debüt bei der GP-Serie erreichte sie insgesamt  213,88 Punkte und sicherte sich den ersten Platz. Mit ihrer Kür zu der Musik aus „Don Quijote“ zeigte sie, die Schönheit nicht nur des Eiskunstlaufens an sich, sondern versetzte alle Zuschauer auf die Bühne von dem Bolschoj Theater. Denn, was sie zeigte, war eine Klasse für sich – eine Symbiose aus Ballet, Sport und Kunst zugleich. Dabei ist Alina die einzige Eiskunstläuferin, die alle ihre Sprungelemente in der zweiten Hälfte des Programms zeigt, was von den Preisrichtern extra belohnt wird. Es scheint, als ob sie wie eine echte Ballerina sich zu einem Höhepunkt der Musik beschleunigt. Sie setzt  mit ihren Sprüngen richtige Akzente  und pointiert so die Musik. Es wird schwierig für die Konkurrenz, sie bei so einem Programm zu übertrumpfen.

Auf dem zweiten Platz ist die Japanerin Wakaba Higuchi mit 212,52 Punkten. Auch sie zeigte ein sauberes Programm und begeisterte das Publikum. Elena Radionova sicherte sich die Bronze. Das war insgesamt  ein harter Kampf, so dass am Ende nur einige Zehntel von Punkten die Damen von einander trennten.

Eine klasse Leistung zeigte auch Elizaveta Tuktamysheva, die wieder das Publikum mit einem 3A begeistern konnte. Allerdings hatte sie einen Stepout gehabt.