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Savchenko: Wettkampf mit sich selbst

Aliona savchenko und Bruno Massot

Ein interessantes Interview mit Aliona Savchenko erschien in den russischen Medien. Sie erzählte von ihrer Partnerschaft mit Bruno Massot, von den Schwierigkeiten und Hoffnungen und stellte klar, dass sie sich nicht mehr nach Medaillien sehnt, sondern einfach Spaß am Laufen und an Wettkämpfen hat. Dabei offenbarte sie, dass sie ursprünglich zwei Möglichkeiten hatte – es könnte auch sein, dass sie statt Bruno einen anderen Partner wählen konnte – den Russen Alexander Enbert. Für sie war es wichtig zu verstehen, ob sie überhaupt mit dem Partner zusammen laufen kann. Alexander hat zu spät zugesagt und so wie der Zufall wollte- hat sie Massot gewählt.  „Ich habe mir Videos angeschaut und mich mit ihm im Paar vorgestellt. Als Bruno begann die Würfe auszuführen, war es eine pure Begeisterung. Bis jetzt fühle ich es, manchmal schreie ich sogar in der Luft, so toll ist es!“, erzählte Savchenko. Schwierig war zu gewöhnen, dass sie in der Luft nichts mehr machen musste – nur sich rechtzeitig zu öffnen. Dabei stellte es sich heraus, dass Bruno sie nicht mit voller Kraft abwirft. Wenn er es mit der ganzen Kraft machen würde, wäre es dann zu hoch, so dass sie die Richtigkeit der Bewegungen in der Luft nicht mehr empfinden kann. Denn so gibt es zu viel Zeit –  es würde nicht für drei, sondern für alle fünf Drehungen reichen.

Aliona Savchenko und Bruno Massot

Bruno lernt etwas aber er bringt auch selbst etwas bei – „Es ist eine Partnerarbeit, die für beide interessant ist – und wir haben ein gemeinsames Ziel“, sagte die fünffache Weltmeisterin. Wichtig sei, nicht auf andere zu blicken, sondern genau zu verstehen, was man selbst machen kann. „Wenn wir zeigen, was wir können – kommen auch die Medaillien“.

 

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